Pflegegeld wird zur Bundessache

Das im März vorgestellte neue Pflegegeldreformgesetz 2012 ist nun in Begutachtung und sieht eine Verwaltungsvereinfachung vor. So gibt es zukünftig nicht mehr 280 Entscheidungsträger, sondern nur mehr zwölf. Administriert wird das Plegegeld nun großteils durch die Pensionsversicherungsanstalt.

Alle, die per 31. Dezember 2011 Pflegegeld laut Landesgesetz bekommen, erhalten automatisch in der zuerkannten Stufe Pflegegeld aufgrund des Bundesgesetzes. Aufpassen heisst es bei den Ausszahlungsterminen, da es derzeit unterschiedliche Auszahlungstermine für das Pflegegeld gibt.

„Künftig wird einheitlich monatlich im Nachhinein gezahlt. In Niederösterreich, der Steiermark, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Wien (nur Landesbeamte), wo das Landespflegegeld bisher im Voraus aufs Konto kam, gibt es daher zum Jahreswechsel 2011/12 eine einmalige Vorschusszahlung. Dies schlägt sich nochmals mit 18 Mio. Euro aufs Budget. Der Bund holt sich das Geld aber schrittweise zurück, den künftig gibt es im Todesmonat keine anteilige Auszahlung des Pflegegeldes mehr.“ (derStandard.at)

 

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